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  • Herzmuskelentzündung: Wenn eine Erkältung gefährlich wird

    Das Tückische ist: Die Symptome für eine Myokarditis, wie die Herzmuskelentzündung auch genannt wird, sind häufig schwer zu erkennen. Liegt eine infektiöse Herzmuskelentzündung vor, die durch Viren oder Bakterien verursacht wird, kommen zu den grippalen Symptomen oft Müdigkeit, Erschöpfung, Schwäche, Appetit- und Gewichtsschwankungen hinzu. "Am Herzen selbst verspüren die wenigsten Patienten Schmerzen. Manchmal kommt es zu vermehrtem Herzklopfen oder auch Herzstolpern. Das ist aber nicht die Regel", erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Krankenkasse Barmer. Diese diffusen Symptome, die auch der Erkältung zugeschrieben werden können, führen oft dazu, dass die Myokarditis erst spät erkannt wird. "Eine frühe Diagnose
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Die Grippesaison ist da! Das bedeutet, dass Influenzaviren im Umlauf sind. Im Gegensatz zu einer einfachen Erkältung ist Influenza eine ernstzunehmende Erkrankung, die gefährlich werden kann. In der vorletzten Grippewelle starben daran über 25.000 Menschen – die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren in Deutschland. Einen Schutz gegen die Krankheit bietet die Grippeimpfung. Sie muss jedes Jahr aufgefrischt werden und wird besonders für chronisch Kranke, Schwangere und Personen ab 60 Jahren empfohlen. Um gegen die Grippe geschützt zu sein, sollten Sie sich noch rechtzeitig impfen lassen – die beste Zeit dafür ist jetzt im November.

Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/vorletzte-grippewelle-war-toedlichste-in-30-jahren/

Lästige Wadenkrämpfe – häufig entstehen sie beim Sport. Werden sie aber alltägliche Begleiter, ist der Weg zum Arzt unvermeidbar. Was viele nicht wissen: Krämpfe entstehen oft nicht in den Muskeln, sondern in den Nerven. Meistens löst sich ein Wadenkrampf schon, wenn man den Fuß hochzieht und so den verkrampften Muskel entspannt. Passive Dehnübungen können dementsprechend auch helfen, Wadenkrämpfen langfristig vorzubeugen. Bevor man zu Arzneimitteln greift, sollte man erst versuchen, Wadenkrämpfe mithilfe von Magnesium zu lindern. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker – wir beraten Sie gern dazu!

Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/was-tun-bei-haeufigen-wadenkraempfen/

Wer im Alltag viele Medikamente über viele Wochen einnehmen muss, kann sehr schnell durcheinander kommen. Wie gut, dass hier ein Medikationsplan Sicherheit bringt. Gerade bei komplexen oder chronischen Erkrankungen sollte man auf einen Plan nicht verzichten. Alle Informationen zum Medikationsplan erhalten Sie auch in Ihrer Apotheke vor Ort!

Quelle: https://www.medikationsplan-schafft-ueberblick.de/

Das Tückische ist: Die Symptome für eine Myokarditis, wie die Herzmuskelentzündung auch genannt wird, sind häufig schwer zu erkennen. Liegt eine infektiöse Herzmuskelentzündung vor, die durch Viren oder Bakterien verursacht wird, kommen zu den grippalen Symptomen oft Müdigkeit, Erschöpfung, Schwäche, Appetit- und Gewichtsschwankungen hinzu. "Am Herzen selbst verspüren die wenigsten Patienten Schmerzen. Manchmal kommt es zu vermehrtem Herzklopfen oder auch Herzstolpern. Das ist aber nicht die Regel", erklärt Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Krankenkasse Barmer.

Diese diffusen Symptome, die auch der Erkältung zugeschrieben werden können, führen oft dazu, dass die Myokarditis erst spät erkannt wird. "Eine frühe Diagnose ist bei einer Herzmuskelentzündung von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Erkrankung. Je später sie erkannt wird, desto größer ist die Gefahr, dauerhaft eine chronische Herzschwäche zu entwickeln, oder akut schwere Herzrhythmusstörungen zu erleiden. Diese können sogar zum plötzlichen Herztod führen", sagt Marschall.

Viren und Bakterien sind häufig die Ursache

In mehr als der Hälfte aller Erkrankungen sind Viren die Auslöser für eine Myokarditis. Hier sind vor allem Erkältungs-, Grippe-, Herpes- oder auch Masernviren zu nennen. Eine infektiöse Myokarditis kann aber auch durch Bakterien ausgelöst werden, beispielsweise durch die Erreger einer Mandelentzündung, durch Scharlacherreger oder Bakterien, die eine Blutvergiftung hervorrufen. Eine Myokarditis kann aber auch entstehen, ohne dass Viren und Bakterien beteiligt sind. Sie wird dann als "nicht-infektiös" bezeichnet. Ursache dafür kann beispielsweise eine Strahlentherapie oder auch die Einnahme von speziellen Medikamenten sein.

Strikte Schonung ist wichtig

Je schneller die Therapie beginnt, desto größer sind die Chancen, dass die Herzmuskelentzündung ohne Folgen abheilt. Deswegen ist es wichtig, bei nicht abklingenden Erkältungssymptomen unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird zur Abklärung gegebenenfalls ein EKG machen und Blutuntersuchungen vornehmen lassen. Sobald festgestellt wurde, was die Ursache für die Myokarditis ist, kann eine gezielte Therapie beginnen. Bei einer durch Bakterien ausgelösten Entzündung werden Antibiotika eingesetzt. Außerdem bekommt der Patient Medikamente, die die Herzarbeit entlasten, beispielsweise Betablocker.

"Für eine vollständige Genesung ist absolute Schonung das wichtigste Mittel. Jede Anstrengung für das Herz sollte vermieden werden, um keine langfristigen Folgen wie eine Herzschwäche zu riskieren", sagt Marschall. Der behandelnde Arzt wird einige Wochen nach der Behandlung eine Kontrolluntersuchung vornehmen und entscheiden, ob und wie viel Schonung noch nötig ist.

Laut einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) finanzierten Studie bewegen sich 85 Prozent der Mädchen und 78 Prozent der Jungen weniger als eine Stunde am Tag. Damit erfüllen durchschnittlich 81 Prozent der Jugendlichen nicht die Bewegungsempfehlung der WHO, zu der neben Freizeit- und Schulsport beispielsweise auch aktives Spielen, Hausarbeit, zu Fuß gehen oder Fahrradfahren zählt.


Vier von fünf Jugendlichen bewegen sich deutlich zu wenig, Mädchen sind noch stärker betroffen als Jungen. So lautet das Ergebnis einer Studie, die von Wissenschaftlern der WHO, des Imperial College in London und der Universität West-Australien durchgeführt und in der Fachzeitschrift "Lancet Child & Adolescent Health Journal" veröffentlicht wurde. Sie basiert auf Daten aus Umfragen unter 1,6 Millionen Schülern im Alter zwischen 11 und 17 Jahren aus 146 Ländern. Trauriger Spitzenreiter war Südkorea, wo im Jahr 2016 94 Prozent der Kinder nicht ausreichend körperlich aktiv waren. Am besten schnitt Bangladesch mit 66 Prozent ab.

In 15 Jahren hatte sich die Situation nur um ein Prozent verbessert. Damit erscheint das 2018 gesetzte Ziel, dass 70 Prozent der mangelnden körperlichen Aktivität unter Jugendlichen bis 2030 beseitigt werden soll, unerreichbar.

Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen

Manche Länder, in denen Nationalsportarten begeistert ausgeübt werden, kommen dem Ziel eher näher: Jungen in den USA standen mit "nur" 64 Prozent mangelnder Bewegung vergleichsweise gut da. Für Mädchen wurden die geringsten Werte in Ländern gefunden, wo sie verstärkt zur Hausarbeit herangezogen wurden, beispielsweise in Bangladesch und Indien.

Eine der Autoren, Dr. Fiona Bull von der WHO, kommentierte die Ergebnisse: "Die Studie unterstreicht, dass junge Menschen das Recht haben zu spielen und die Möglichkeit erhalten sollten, ihr Recht auf körperliche und geistige Gesundheit und Wohlbefinden zu verwirklichen. Ein starker politischer Wille und Handeln sind erforderlich, um die Tatsache anzugehen, dass vier von fünf Jugendlichen nicht die sozialen, physischen und psychischen Vorteile von regelmäßiger körperlicher Aktivität genießen."

ZOU

Quelle: DOI 10.1016/S2352-4642(19)30323-2

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